Ein paar "krause Gedanken" einfach so aufgeschrieben. Uns "Hundemenschen" ist klar, dass Mensch und Hund in ganz großer Freundschaft gemeinsam leben können.
Der Hund bringt sich mit allem was er hat darin ein, immer und zu jeder Zeit ist er einfach da und uns "ausgeliefert".
Wir bestimmen, wann er aufsteht, Essen bekommt, wann er spazieren geht, mit welchen Hunden er spielen kann, in welcher Richtung die Abendrunde geht und dann auch noch, wo er schlafen soll. Wir schleppen ihn zum Tierarzt... auch wenn wir selber oft nicht zum Arzt gehen.
Er nimmt sich keine Auszeit, verreist oder haut für ein paar Stunden einfach mal ab. Er lässt uns nicht allein Zuhaus und vergnügt sich woanders.
Natürlich kann der Hund nicht viel entscheiden oder bestimmen...schließlich ist er ein Hund, aber wenn man schon von Freundschaft spricht und das auch so meint, dann sollte man sich klar machen, dass der Hund alles von sich schenkt und wir dagegen nur einen ziemlich kleinen Teil unseres Lebens in diese Freundschaft investieren.
Ich denke nicht, dass Hunde Opportunisten sind, die nur für ihren eigenen Vorteil gefallen wollen. Warum würden sie dann unsere Stimmungen, Launen, manchmal Ungerechtigkeiten und auch Härten ertragen ohne sich abzuwenden oder zu wehren?
Ich glaub, wir schulden ihnen dafür sehr großen Respekt und unser Part in der Freundschaft ist es, unserer Verantwortung gerecht zu werden, sie nicht als lästiges Übel zu empfinden und bei allem die Bedürfnisse des Hundes zu kennen (dafür müssen wir lernen), zu respektieren und nicht das "Machthaben" auszuleben.
Das dürfen wir auch nie vergessen, wenn uns bestimmte Erziehungsstile oder -maßnahmen als das einzig Wahre dargestellt werden.