Willkommen
Hund & Mensch
Gesundheit
Verhalten
Zucht
Dortmunder Appell
Tierschutzgesetz
Schwarzbuch Hund
Unsere Stimmen für den Hund
Interessantes
CKC-Spaniel
CKCS-Geschichte(n)
Meine Hunde
Karin
Gedichte
Links & Infos
"Mitreden"
Gästebuch
Forum
Aufklärung
Diskussion
Hundeforum
Öffentlicher Streit
Transparenz
Traurig
Versteckte Foren
Was ist neu?
Impressum/Discl.
   
 


Offenheit und "klare Verhältnisse" erleichtern den fairen, vertrauensvollen und respektvollen Umgang der Menschen miteinander.
In einem Forum sollten die Regeln wohl durchdacht und klug formuliert werden, um als Basis einem reibungslosen und für alle angenehmen Forenleben zu dienen.

Gewisse besonders konfliktträchtige Themenbereiche können zum Beispiel als Diskussionsthemen und Inhalte ausgeschlossen werden, um von vorneherein Zank- und Streitquellen zu minimieren.

In einem verbandsneutralen Hundeforum werden zum Beispiel Diskussionen über Vereine und Verbände nicht toleriert, weil man Züchtereifersüchteleien oder auch -rechthabereien grundsätzlich nicht möchte.
In einem Tierschutzforum akzeptiert man keine Wurfankündigungen von Züchtern, weil es der eigenen Grundanschauung widerspricht.

Sind solche Punkte - und das sind nur zwei Beispiele von vielen - in den Regeln festgehalten, dann können Threads zu solchen Themen direkt ohne jede weitere Diskussion geschlossen werden, weil sie eben nicht in das Forum gehören.

Wie wichtig solche klaren Regeln sind, wird erst dann deutlich, wenn in einer Situation nicht auf sie zurückgegriffen werden kann, und die Entscheidung eines Moderators zwangsläufig als parteiisch, Ausdruck persönlicher Sympathie oder Abneigung, persönliche Meinungsmache, "schlechte Laune" usw. interpretiert werden kann. 
Dann nämlich wird oft der Streit um das Thema des Threads abgelöst von einer heftigen und bösen Diskussion über das Moderatoren-Eingreifen.

Die Regeln sind immer dann perfekt gestaltet, wenn man sie im normalen Forenleben nicht bemerkt, weil die meisten User ihren Sinn einsehen, sie akzeptieren und sich darum an sie halten.

Genaue Regeln machen den Ablauf berechenbar zum Beispiel auch, wenn es um die Zulassung von Forenmitgliedern zu internen Unterforen geht. Sind sie abgefasst in der Form von..."man wird sehen" und "wir entscheiden von Fall zu Fall" oder "du wirst dann eingeladen", kann der normale User damit eigentlich nicht viel anfangen. Er sieht sich dann eher in die Position eines potentiellen Lokalbesuchers versetzt, der vor dem erwünschten Eintritt erst eine Gesichtskontrolle und den Türsteher passieren muss.

Die Offenheit in einem Forum geht so weit, dass der einzele User sehen kann, in welchem Bereich sich andere Mitglieder gerade aufhalten.
In manchen Foren gibt es den sog. "Unsichtbar"-Modus, mit dem ein Mitglied verhindern kann, dass die anderen ihn in der "online-Liste" sehen.
Wenn zum Beispiel ein Forenbetreiber Argwohn hegt, sobald ein Mitglied den "Geistermodus" nutzt, dann sollte er diese Funktion von vorneherein gar nicht erst freischalten, um zukünftige Konflikte auszuschließen.

Etwas anderes ist es, wenn Unterforen versteckt sind, dann ist es bewusst entschieden und folgerichtig, dass ein User, der sich in solchen Bereichen aufhält, nur für die Mitglieder sichtbar bleibt, die ebenfalls zugangsberechtigt sind. Zwar können die anderen noch sehen, dass der bestimmte User "online"ist, nur eben nicht mehr wo er sich aufhält.
Diese Halb-Transparenz wird gesteigert, wenn nur die zum Unterforum Zugelassenen eine Namensliste der überhaupt Zugangsberechtigten einsehen können.

Es liegt in der menschlichen Natur, dass das, was man nicht sieht, weil es bewusst versteckt wurde, dessen Existenz aber sehr wohl bekannt ist, argwöhnisch macht. 

Wenn das Vertrauen fehlt, einem User Zutritt zu bestimmten Bereichen zu gewähren, woher soll der User seinerseits das Vertrauen nehmen, wenn es um Beteuerungen zu den "harmlosen" Inhalten dieser Bereiche geht?

Wie soll er wissen, wenn ein paar andere Worte "durchsickern", und das kommt immer wieder mal vor, dass es sich um die einmalige große Ausnahme handelt?
Vielleicht hat er sogar in anderen Foren das "Leben" in diesen versteckten Bereichen kennengelernt und kennt die fälligen "Putzaktionen" vor Aufnahme neuer User in den erlauchten Kreis. Vielleicht hat er darum auch grundsätzlich einfach etwas gegen solche Heimlichkeiten.

Wie gesagt... Offenheit und "klare Verhältnisse" erleichtern den fairen, vertrauensvollen und respektvollen Umgang der Menschen miteinander.