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Das ist wörtlich zu nehmen, es geht nur darum vorhandene Würmer loszuwerden.

Eine Wurmkur wirkt nicht „vorbeugend“. Heute gegeben - kann der Hund morgen trotzdem Würmer bekommen. Wie jedes Medikament hat eine Wurmkur neben der erwünschten Wirkung auch Nebenwirkungen, eine Wurmkur belastet den Darm.
Man sollte grundsätzlich Medikamente nur einsetzen wenn es erforderlich ist.

Kein Mensch käme auf die Idee, eine Schmerztablette zu nehmen, obwohl er keine Schmerzen hat.

Viele Hundehalter geben ihrem Hund aber regelmäßig Entwurmungstabletten ohne zu wissen, ob er überhaupt Würmer hat.
Eine routinemäßige Entwurmung ist bei Welpen, bei denen meistens ein Wurmbefall festzustellen ist, unbedingt erforderlich. Durch die Hormonumstellung während Trächtigkeit und Säugezeit werden bei der Mutter Wurmlarven aus der Muskulatur etc. „freigesetzt“. Die Welpen nehmen sie über die Plazenta schon im Mutterleib und nach der Geburt über die Muttermilch auf.

Bei allen erwachsenen Hunden sind Würmer viel seltener anzutreffen als allgemein vermutet.
Bei ihnen sollten bei Verdacht zunächst Stuhlproben (an mehreren Tagen gesammelt) untersucht werden und erst danach - und nur bei "positivem" Befund - sollte Chemie zum Einsatz kommen.

Überzeugend klingt für mich persönlich auch der Ansatz, durch die Ernährung und Zusatz bestimmter Ergänzungsmittel den Darm „widerstandsfähig“ zu machen und ein Milieu zu schaffen, in dem sich diese Endoparasiten nicht wohl fühlen und gar nicht erst festsetzen.