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Tee ist gesund und bei diversen Beschwerden - von Bauchweh bis zur Blasenerkältung - werden verschiedene Sorten als "sanfte Medizin" auch von Ärzten und Tierärzten empfohlen.

Dass Obst und Gemüse mit den enthaltenen Vitaminen das Immunsystem von Mensch und Tier stärken, ist auch bekannt.

Die Frage ist nur....wie bekomme ich meinen Hund dazu, diese gesunden Getränke und Nahrungsmittel aufzunehmen? Freiwillig wird er den Tee meist nicht aus seiner Schüssel schlabbern und auch vom angebotenen Obst und Gemüse wird der Hund oft seinen Kopf angewidert wegdrehen.

Oft wird das Eingeben vom Tee z. B. zu einem kleinen Kampf, den wir am Ende nur gewinnen können, weil wir dem Hund mit sanfter Gewalt den Tee mittels einer Spritze einflößen.

Wie kleine Kinder nehmen auch Hunde meist nur das auf, was sie kennen. Getreu dem Motto: "Wat der Bur nicht kennt, dat fret er nich", werden unbekannte Nahrungsmittel konsequent gemieden.
 
Eigentlich ein gesunder Instinkt.... werden dadurch doch auch mögliche Vergiftungen oder Verdauungsbeschwerden, wie sie bei schneller Nahrungsumstellung auftreten können, automatisch ausgeschlossen. Dadurch gehen allerdings auch die Vorteile wie zum Beispiel die freiwillige Annahme von Tee verloren.

Neue Welpeneltern, die ihrem Hund nur Fertigfutter anbieten - natürlich von der besten Sorte, weil sie es gut meinen-, verpassen damit eine wichtige Zeit, in der sie den Grundstein für die Akzeptanz verschiedener verträglicher und gesunder Zusätze legen könnten.

Die Cavalier-Züchterin Karin Petersohn berücksichtigte diese Überlegungen bei der Aufzucht ihrer Welpen.
So wie Karin die Kleinen behutsam an die unterschiedlichsten Umweltreize heranführte und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Sozialisation ihrer Welpen legte, so legte sie zusätzlich die Basis für die Akzeptanz einer gesunden Ernährung indem sie diverses verträgliches Obst, Gemüse und auch Tee in den Nahrungsplan ihrer Welpen mit aufnahm.

Ich hatte das Glück, Berichte hierüber bei der Aufzucht ihres letzten Wurfs "quasi live" mitzuverfolgen. Von dem Tag an als Karin Petersohn den Welpen den mit Honig versüßten Fencheltee angeboten hat... über die Tage, an denen die Honigmenge reduziert und später auch etwas Pfefferminztee druntergemischt wurde... bis zu dem Tag, an dem ein erwachsener Hund ihres Rudels den Welpen den Tee weggetrunken hat :-).
Denn auch die erwachsenen Hunde haben, von Klein auf daran gewöhnt, eine Vorliebe für den Tee und lassen ihr Wasser dafür gerne stehen.

Ich finde diesen Ansatz vorbildlich, und wäre mein Mini-Rudel mit meinen beiden Jungs nicht komplett gewesen - schließlich sind meine beiden "Streichelhände" besetzt-, hätte ich Karin Petersohn gefragt, ob nicht einer der so gut auf das Leben vorbereiteten Zwerge bei mir einziehen dürfte. Denn diese optimal aufgezogenen Welpen steckten darüber hinaus in einer sehr schönen "Verpackung".

Ich bin Karin für ihr Einverständnis, bei meinem Bericht über "Tee und Co" von diesem Teilaspekt ihrer Welpenaufzucht erzählen zu dürfen, sehr dankbar!