Im ckcs-forum hat Karin Petersohn zahllose, immer kluge, geistreiche und nachdenklich machende, auch humorvolle Beiträge geschrieben. Ich danke Dir, lieber Walter, für Deine Zustimmung, eine Auswahl von Karins Forums-Texten hier veröffentlichen zu dürfen. Es freut mich, dass Du, liebe Sandy, als Betreiberin des Forums ebenfalls zugestimmt hast und auch noch mit zusätzlichen Beiträgen aus dem Archiv zu dieser Sammlung beiträgst. Auch Hundefreunde, die nicht Mitglied im Forum sind, sollen durch Karins Beiträge zum Nachdenken angeregt werden.
Persönliches Ziel des Forums: Miteinander und voneinander lernen, damit der Hund sich fest auf seinen Menschen verlassen kann!
Keine Verallgemeinerung möglich! Wissensstände sind verschieden, was einer kennt, muss ein anderer erfragen. Grundsätzlich muss ein Wurf immer mit der Mutter anzusehen sein, vom Vater der Welpen kann man sich die Telefonnummer des Rüdenbesitzers geben lassen, falls man da auch etwas erfragen möchte! Wieviele Welpen gibt es in diesem Wurf? War es eine Normalgeburt? Sind Welpen gestorben? Nicht immer ist ein Einerwurf ein Einerwurf, es kann auch ein Viererwurf gewesen sein! Das sind ganz legitime Fragen, die ein Welpenkäufer stellen kann. Erinnert euch an Kinder, die mal krank werden, was fragt der Arzt da alles aus der Vorgeschichte um sich ein Bild machen zu können! Macht euch Notizen, weil aus der Fülle von Informationen bringt man dann schon mal welche völlig durcheinander. Und wenn ihr was vergessen habt, ruft wieder an und fragt nach! Sehr wichtig, achtet auf die Hunde, wobei Verhaltensunterschiede da völlig normal sind, mein Early zum Beispiel demonstriert jedem Besucher-endlich bist du da, nie werde ich gestreichelt- ob der nun will, oder nicht, er streichelt und Early tut ihm leid, alle wollen Early kaufen. Mein Joker hingegen, na gut einmal darfst du auch, aber jetzt lasse mich in Ruhe, ich schlafe bis du gehst. Meine Bijou, die Zurückgeholte keift, verschwinde, ich will nicht mit, sie beruhigt sich und schielt die Fremden an, irgendwann geht auch sie auf sie zu. Ein anderer Teil springt auf meinen Schoß, Hunde tun das, was sie immer tun, auch wenn Gäste kommen, an ihnen kann man ohne zu fragen viel erkennen!
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Zitat: .. dass meine erste hündin aus dem tierheim war (ausgesetzt als baby) .... Auch ich hatte Jahrzehnte ein Leben mit solchen Hunden, sie alle waren mir ans Herz gewachsen, und ich habe immer mit ihnen gelitten als sie zu uns kamen. Irgendwann habe ich gesagt, mit mir nicht mehr, und ich begann mich mit den Verursachern dieser Hundeschicksale auseinander zu setzen, meinen Mitmenschen, die sich Hundefreund nennen... Menschen sind und bleiben der Schlüssel dafür ob es den Hunden gut oder schlecht geht, und ich lasse keine Gelegenheit aus, um es zu wiederholen.
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Ach, Sandy, das lohnt doch gar nicht, das zu erörtern, kein Züchter, der normal tickt, würde so einen Rüden kaufen, dann könnte er auch einen mit SM oder Herzfehler kaufen. Wo soll hierbei die Logik herkommen? Ich habe sie schon so oft gesucht und nie gefunden, einerseits werden unsere Hunde Mischlingen gleichgesetzt, dann wird uns vorgeworfen, wir sind zu billig... bevor ich versuche diesem ganzen Unsinn Sinn zu geben, stecke ich die Nase in Bücher, davon habe ich mehr und die Hunde auch.
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Egal, welche schönen Namen sich Menschen für Zwinger und Stallhaltung einfallen lassen,sie sind für jeden Hund ungeeignet. Eine Wohnungshaltung mit Käfigen, wie man sie in Zuchten auch immer wieder findet, ist ebenso grotesk. Natürlich gibt es immer wieder Situationen, die danach verlangen bei einem größeren Hunderudel Hunde zu trennen für eine bestimmte Zeit, sei es während der Hitze, oder während einer Erkrankung, das hat aber nichts mit den oben angeführten Haltungsbedingungen zu tun. Menschen finden für alles was sie dem Hund aus purem Egoismus antun plausible Erklärungen, und den Teil eines Buches kennen sie immer, der bekräftigt, was sie da tun.Davon dürfen wir uns nie beeindrucken lassen, Worte können immer so und ganz anders ausgelegt werden. Wenn wir einmal gelernt haben, was ein Hund ist und was er genau darum braucht, wenn er mit uns leben muß, (das hat er sich ja nicht ausgesucht) dann lassen wir ihn auch ein Teil unseres Lebens sein. So habe ich nichts gegen Menschen, die gern zelten und ihren Hund dabei haben, wird auch ein wenig eng, aber ist gemütlich. Wenn es denn Menschen gibt, die ihr Zelt gegen einen Hundezwinger tauschen, um dort mit ihrem Hund zu leben, werde ich auch da verwundert aber nicht dagegen sein, genauso denke ich über Hundehaltung.
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Zitat: Aber es kann ja sein, daß es immer was besser zu machen... Das will ich doch sehr hoffen, darum treffen sich hier die vielen Hundehalter, weil sie alle etwas noch besser machen wollen für ihren Hund. Darüber freue ich mich als Züchter sehr. Rechtfertigen muss sich jeder immer nur vor sich selbst. Wäre schön, wenn das so gemacht werden würde, dann hätten wir das Thema hier gar nicht.
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Zitat: Wo war eigentlich der Anfang dieses Themas????? Immer beim Themeneröffner, hier hat Keiner was versteckt.
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Zitat: Hab mich gerade mal hier eingelesen und schon ist der Teufel los.... Wir haben nur etwas geräuschvoll geatmet
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Zitat: .........dieses forum soll sich dadurch auszeichnen, dass wir, die fori s mit respekt miteinander umgehen Ja, das sollte man von Menschen erwarten dürfen, man muss auch erwarten können, dass Menschen wissen, dass sie niemals besser werden, indem sie andere schlecht reden ohne geprüft zu haben, ob sie schlecht sind! Vor allem aber dürfen alle Hunde in diesem Forum etwas erwarten, es ist für sie gegründet worden, damit es ihnen so gut wie nur möglich ergehen kann, weil ihre Menschen hier voneinander lernen können, wenn sie dann wollen.
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Zitat: es ist völlig egal, welche Hündin einen Wurf bekommt. 1. Wurf ist A Wurf 2. Wurf ist B Wurf ... Die Würfe in einem Zwinger sind alphabetisch geordnet. Mit den Hündinnen hat das in dem Fall nichts zu tun. Zitat: wenn ihr jetzt 4 Zuchthündinnen hättet.. wie viele würfe habt ihr so in 2 jahren Du willst eine ehrliche Antwort? Die kannst Du nur haben, wenn die 2 Jahre um sind und du den Züchter fragst. Vorher kann er dir nur seine eventuelle Vorstellung davon sagen. Ich weiß im Vorfeld nicht, ob ich eine Hündin mehrmals für die Zucht einsetze oder sie schon nach einem Wurf aus der Zucht zurück nehme, ich weiß im Vorfeld nicht, ob die Hündin sich decken läßt. Und ganz ehrlich gesagt, manchmal weiß ich nicht im Voraus ob ich überhaupt einen Wurf ziehen will.
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Zitat: Ich hoffe eher das die Menschen die Augen auf machen und darüber nachdenken ob sie mit dem Kauf eines Welpen soetwas unterstützen wollen statt zu meinen sie retten dort die Hunde wenn sie dort einen Hund kaufen.... Das ist das wirkliche Problem. Wie oft habe ich hier schon gelesen, Papiere brauche ich nicht, ich will doch nicht züchten. Was glaubt ihr wohl, was passiert, wenn ein "Züchter" aus einem Verband rausgeworfen wird? Da gibt es zwei Möglichkeiten, er sucht und findet bestimmt einen anderen, oder gründet selbst einen, das gibt es ja auch. Oder er erinnert sich an all die, die ja gar keine Papiere wollen, was will dann er mit einem Verband? Die Gedanken muss man sich vorher machen, hinterher Schuldzuweisungen bringen absolut gar nichts. Ich sage es nochmal und es steht fast überall im Forum, vorher genau hinsehen vorher! Das ist ein Stück Eigenverantwortung.
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Alter des Züchters Manche Diskussion kommt mir vor wie Eintopf! Alles rein, was man hat. Will zunächst bei der Frage nach dem Alter bleiben. Dann dürfte man auch keinen Züchter wählen, der jung ist aber keine Kinder hat... Ein Welpe muss doch nicht nur auf Kinder sozialisiert werden, er soll ganz viele Menschentypen kennenlernen, groß, klein dünn dick, tiefe Stimme helle Stimme, schnelle in der Bewegung, langsame, wo es sich anbietet wie bei mir, Blinde... Ein Züchter kann nie alles selbst haben, was er zur Sozialisierung seiner Welpen braucht. Das Wissen darüber muss er haben und die Organisation für die Umsetzung, so sehe ich das.
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Müssen mußt du gar nichts. Keiner kann dich daran hindern, einen Rüden ausfindig zu machen, der, wenn es dann klappt, deine Hündin deckt. Das ist nicht verboten, aber wirklich Cavalierliebe und Zucht ist das auch nicht. Hat eher was mit der Befriedigung eines Bedürfnisses von dir zu tun. Ich kenne weder deine Hündin noch deren Züchter, schon gar nicht die Zuchtwartin, mit der du gesprochen hast, so bleibt dieser Teil für mich schwammig. Für mich persönlich fühlt es sich richtiger an, wenn ich von dem , was ich tue auch etwas weiß, dann muss ich mich Aussagen anderer nicht kritiklos unterwerfen. Darum meine ich LERNEN zur Sache ist angesagt. Was daran soll negativ sein. Was sich nun aus der Nutztierzucht und Pflanzenzucht auf die Hundezucht übertragen läßt, kann ich nicht beantworten, Küken und Kaninchen haben mir so sehr von früher nicht geholfen als Erfahrungsschatz. Ich wünsche dir zumindest eine Zeit der Auseinandersetzung im Sinne der CKCS mit deinem Wunsch zu züchten.....
Dir darüber klar werden, warum du züchten möchtest, die Rasse, die du züchten willst, mit ihren Stärken und Schwächen erst einmal kennen lernen, analysieren, warum du im Nachhinein Schlechtes über den Züchter deiner Hündin hörst, vielleicht redet man morgen ja so über dich... du mußt viel lesen bevor du an Verbände und Deckpartner denken kannst, ob man Zucht jetzt Hobby oder Gewerbe nennt, für die Vorbereitungen hat das keine Bedeutung, die hat jemand, der züchtet immer! Eine gesunde Zuchthündin und einen gesunden Deckpartner setze ich voraus! Lerne etwas über Sozialisierung, Fütterung, Erziehung...gehört alles zur Verantwortung dazu, denn du wirst ja dann die Welpenkäufer beraten. Keine Hündin muss werfen, falls du das gehört haben solltest.
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Ich bewerte hier keinen Welpenpreis, ich kann auch ganz seriös sein, wenn ich meine Welpen mit Vertrag verschenke. Darum geht es mir gar nicht!
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Mit solchen Sensationsberichten muss man immer vorsichtig umgehen, möglich dass sie einen Teil Wahrheit enthalten der Rest wird so genutzt, wie ihn manche Gruppen gerade brauchen, das macht traurige Situationen noch trauriger.
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Die Cavaliere kenne ich schon viele Jahre, nur selbst hatte ich keinen, man kann schließlich auch lieben ohne zu besitzen. Ihre Ausstrahlung faszinierte mich schon immer, ich sah sie nie, wie sie oft gezeigt werden, mit toupierten Ohren und so brav, ich sah ihr sprühendes Temperament, ihren Charme, selbst wenn sie völlig dreckverschmiert vom Graben nach dem Mäuschen waren. Mir gefiel auch ihre Neugier, ihre Beharrlichkeit, wenn sie etwas erreichen wollten. Und total faszinierend fand ich die Art, wie sie sich an die unterschiedlichsten Menschentypen anpassten und immer noch glückliche Hunde zu sein schienen. So kam ich auf gleichzeitig zwei Cavaliermädelchen, mit Verstand hatte das nun absolut nichts zu tun, obwohl ich das schon auch damit erklären könnte, aber es war einfach vordergründig, ich wollte blenheim und ich wollte tricolour, und ich wollte Beobachtung zum noch besseren kennen lernen, da zeigen zwei nun wirklich mehr als einer. Das ist aber nie mein Rat an Welpenkäufer, denen rate ich bei der Frage nach Zweien immer, den Zweiten später zu kaufen, weil man mehrere Dinge zu bedenken hat, aber das hat hier nichts verloren, sollte nur angerissen sein. Inzwischen beobachte ich 8 Cavaliere dieser beiden Farbschläge im engen Zusammenleben mit den Bernerinnen und natürlich meiner Familie, denn ohne die, wäre das alles undenkbar. Wenn manch Bekannter meint, du mußt doch aber dadurch auf so Vieles verzichten schmunzel ich nur, ich lebe doch nicht sein Leben sondern das meine, und ich bin glücklich damit!
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Ich bin dafür, dass Menschen sich mal wieder daran erinnern, dass sie ein funktionierendes Gehirn haben, und dies auch benutzen. Es gibt schon so viele Verbieter und Verbote und Werbung für sie. Das alles sollte mal hinterfragt werden, vor allem warum man nicht versucht, Menschen wieder zu Einsichten zu führen! Ein Verbot kann ich hintergehen, dabei fühlt sich so mancher Mensch recht wohl. Eine Einsicht, hat man sie erst gewonnen, hängt sich an das Gewissen, und Menschen mit Gewissen produzieren keine Notfalltiere, davon bin ich überzeugt
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Ganz einfach und einleuchtend wenn man es liest! Aber die Umsetzung Ich mache das nun Jahrzehnte, doch immer wieder erwische ich mich dabei, meinen Hunden wohlgeformte menschliche Sätze in die Ohren zu pusten. Die Zeit unserer Einwortsätze liegt eben ganz weit zurück, im Beginn unseres Sprechen Lernens. Das erfordert Konzentration. Auch das laute Sprechen wurde uns antrainiert. Im Umgang mit dem Hund brauchen wir das nun sehr selten. Unsere Hunde mögen die Variationen in unseren Stimmen, sie konzentrieren sich auf leise, helle, dunkle Töne. Wenn wir das geübt haben, haben wir auch aufmerksame Hunde. Ich übe immer noch! Leckerli Lob ersetze ich schnell durch Streichellob, nur den Oberkopf streichel ich dabei nicht, eher den Hals, die Ohren, die Flanken.
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Kommt immer auf den Menschen an, mancher fühlt sich ohne Verband/Verein schlicht nicht gut gekleidet, dann soll er halt einem oder mehreren Verbänden beitreten. Was dem Einen nichts bringt, bringt einem andern vielleicht ne Menge. Für mich persönlich gilt, solange ich züchte habe ich einen Verband , nicht den Verband, ich lasse es mir nicht nehmen selbst zu wählen, von wegen der Demokratie und allen Vorurteilen und Oberflächlichkeiten trotzend. Wenn es um den Hund geht, Wissen, Verantwortung,Charakter, Aufklärung Ansonsten halte ich es wie einige andere auch, bin glückliche Privatperson.
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Klatsch und Tratsch gehört auch nicht zum Thema Ahnen.
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Ein Hunderudel ist einfach ein kleines Wunder aus menschlicher Sicht. Wie schon oft erwähnt läuft bei mir Einiges anders ab im Zusammenleben mit meinem Rudel. Ich denke immer ich kenne jeden meiner Hunde ganz genau, aber das ist eine irrige Annahme. Leben ist Veränderung und so gibt es immer wieder Situationen, die neu sind für mich und für die Hunde. Eine solche Situation erlebe ich zurzeit. Aus meinem F Wurf ziehe ich eine Hündin auf, das ist normal, das tat ich schon häufiger aus anderen Würfen. Neu ist, dass ich noch zwei Brüder der Kleinen nicht abgegeben habe, einfach weil ich für sie noch nicht die Menschen finden konnte, die ich mir für sie vorstelle. Das ist nicht schlimm, nur anders. Ich muss diese beiden Buben anders sozialisieren als die Hündin, die bleibt, denn deren Zukunft ist ja noch ungewiss, aber sie werden mit Sicherheit ein ähnliches Leben führen wie eure Hunde, und genau darauf bereite ich sie vor. Im Rudel einfach unmöglich mit den Rüden zu arbeiten, ich sehe sie vor lauter Hund gar nicht, weil alle müssen genau schauen, was da nicht stimmt mit den Kleinen. So wandern wir einzeln aus um in Ruhe zu arbeiten. Nun möchte ich den Jungs aber auch die Freude nicht nehmen, des Nachts mit dem Rudel unterwegs zu sein mit meinem Mann, wenn er von der Arbeit kommt wird gegessen, dann lungern alle schon herum und warten , sie kennen das Ritual genau, auch die Kleinen, nur durften die nie mit, weil ja der Impfschutz erst funktionieren musste. Ach waren sie traurig, und ich musste sie ablenken. Jetzt dürfen sie und ich bin mit, weil ich das erleben wollte, und auch meinte ich gehe früher mit ihnen zurück. Meine eine Bernerhündin stand wie angewurzelt auf dem Hof, ich rief komm Akira, eigentlich wäre sie schon vorneweg mit den andern. Sie schaute mich nur an und bewegte sich nicht. Die kleinen klebten wie vom Magneten gezogen am Rudel. Für einen Moment dachte ich, was stimmt mit Akira nicht. Ja, immer muss mit dem Hund was nicht stimmen, typisch Mensch. Dann verstand ich sie doch. Wie kann es sein, dass alle abhauen und keiner als Wache da bleibt, wo alle Türen offen sind. Ich habe sie geknutscht und gerufen hau schon ab, ich bleib hier, sie rannte los, drehte sich noch mal um, dann stimmte wieder alles. Die Kleinen kamen bald mit Elfe als Begleitung zurück, ihre Ausflüge werden nun täglich etwas ausgedehnter, sie brauchen mich dabei gar nicht, sie haben doch ihr Rudel. Es ist mir eine große Freude, so mit Hunden leben zu dürfen und von ihnen etwas über sie lernen zu können.
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Entschuldigung, aber mir fehlen hier im Thema die fließenden Übergänge, kommt mir vor wie ein Buch in dem Seiten fehlen.
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Es gibt ja für alles viele Statistiken. Und wehe ein Hund erfüllt diese nicht, zum Beispiel beim Hodenabstieg. Ehe er es sich versieht ist er kastriert und die Statistik hat einen Einhoder mehr. Hätte man gesagt man läßt der Entwicklung eine Chance, gäbe es den Einhoder gar nicht, aber das wird man nun ja nicht mehr erfahren. Für mich haben Lebewesen Entwicklungsschwankungen, so ist Natur nun mal, und Statistiken sind Richtwerte und sonst gar nichts. Damit war ich immer gut beraten.
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...sicherlich gibt es bei den Welpen auch Temperamentsunterschiede, wahrscheinlich liegt das dann an mir, daß alle meine Welpen, die ich bisher aufzog, alles zu untersuchen bereit waren, was ich nicht sichergestellt hatte, gut, die Berner waren etwas "Vernünftiger"sie legten nur die Köpfe auf meine Puschen, ohne sie wissenschaftlich zu zerlegen. Meine Cavaliere haben es geschafft, daß die Dorfjugend mich für sehr modern in meinem Alter hält. Links ein schwarzer Stoffschuh, rechts einer in pink, na und, die waren noch so gut wie neu, die andern beiden ohne diese Bastsohle, was lerne ich daraus, was der Cavalier übrig läßt, ist modisch? Wenn ich mal einen so ruhigen Hund habe, der gar nichts macht, würde ich auch nach allen Beiträgen nachdenklich meinen Hund beobachten, da bin ich absolut sicher, es sei denn er hätte keine einzige Phase ohne mich, aber immer kann doch ein Hund auch nicht arbeiten? Erwachsene Hunde werden fast immer ruhiger und vernünftiger, aber ein Welpe soll mich auch herausfordern mit seiner Neugier und allen seinen hundlichen Dämlichkeiten.
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"Schnauzengriff" Als kompliziert sehe ich an, dass Mensch etwas von einem Hund übernehmen will, ohne seine Beobachtung selbst verstanden zu haben. Da kann nur Unsinn herauskommen. Wenn dann Menschen noch aneinander vorbeireden verfilzt alles nur noch mehr. Ich kann nur immer wieder sagen, wer seinem Hund irgendwohin greifen will, übt an sich selber.
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Samenbank Ich habe schon immer gerne Märchen gelesen, aber die neumodischen muss man scheinbar mitgestalten wollen oder man wendet sich angeekelt ab. Elke, mir gefallen deine Gedanken, ich finde sie keineswegs naiv! In den letzten Jahren gab es viele Ungeheuerlichkeiten, die für die Tiere schön geredet wurden, weil sich die Zuchtpraxis ihrer längst bediente! Einige Themen dazu stehen im Forum. Jeder muss für sich entscheiden, was seine Liebe zum Hund bedeutet, ob er sich immer und immer wieder stereotype Sätze in seinen Kopf trichtern läßt und den PC abschaltet wenn er viel Widersprüchliches findet zu den Aussagen und den Aussagenden. Mit Zucht, die so betrieben werden muss, habe ich absolut nichts zu tun, und ich werde solche Rassehunde niemals erwerben. Ich werde nicht aufhören, Hunde zu achten. Jedem das Seine!
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Wie wollt ihr die Züchterin verstehen, die ihr gar nicht kennt, nichts von den Absprachen wisst, die getroffen wurden...ich maße mir da kein Urteil an! Wenn Menschen etwas menschlicher wären, gäbe es weder für die alte Dame noch für den jungen Hund Probleme!
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BBC-Dokumentation Wer kann schon von sich sagen, dass er solche Berichterstattungen gern über sich ergehen lässt, besonders dann nicht, wenn die eigene kleine Welt noch völlig in Ordnung ist. Das wurde mir besonders bewusst, als viele User sich die eingestellten Links gar nicht angeschaut haben. Im Internet findet man alle möglichen Meinungen dazu, sie reichen von Zuchtaufgabe, Anzweiflung der Echtheit der Filme, Gründung von Aufklärungsportalen und Gründung von Selbsthilfegruppen betroffener Hundehalter. Die können nämlich nicht sagen ich schalte ab, ich kann das nicht, sie haben das leidende Tier an ihrer Seite, auch in Deutschland. Es ist wodurch auch immer, eine schlimme Situation entstanden, die wohl derzeit alle etwas überfordert, eine Situation, die sich in vielen Jahren entwickelt hat und die nicht in ein paar Wochen der Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge zu beseitigen ist, so einfach ist das leider nicht. Mir ist es völlig egal, welche Überschriften man wählt um Menschen dazu zu bringen, den Verstand einzuschalten, sinnvoll wäre es auch, die ständigen Schuldzuweisungen zu lassen, guter Züchter böser Züchter, Helden, Versager... Diese Kraftverschwendung wäre doch besser beim Problem und der Analyse desgleichen einzusetzen.
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Keine Ahnung, ob du gut genug bist für einen Hund, wer weiß das schon. Wichtig ist doch, dass du weißt, worauf du dich einlässt, ein Lebewesen das anders ist als du, in seiner Sprache in seinen Bedürfnissen... ein Hund fragt nicht, hast du Geld, Arbeit, mögen dich andere Menschen, bist du ein Angeber oder ein eher zurückhaltender Typ, er durchlebt mit dir alle Zeiten, Gefühle ganz geduldig er ist ein Freund. Wenn du einen Hund zu dir nimmst, sollte es, egal was das Leben macht, dein innerstes Bedürfnis sein, für deinen Hund zu sorgen. Wenn das klar ist, ist die wichtigste Hürde genommen. Aus Sicht des Hundes bist du gut genug, er kann sich immer auf dich verlassen. Gut ist es auf Hilfe zurückgreifen zu können, aber sowas klärt man mit Menschen besser etwas genauer im Vorfeld ab. Wort und Tat, machen schon mal Probleme, und die kann kein Hundehalter gebrauchen, wenn er mal auf Hilfe angewiesen ist. Wenn du ein guter Organisator bist und ein Mensch, der weiß was er will, schaffst du es, vor einem Hund zu bestehen!
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...dumm gelaufen, Papiertaschentücher lassen sich nicht so gut knoten. Und wieder fiel ein Hilfsmittel dem Fortschritt zum Opfer.
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Da ich weiß, wie es ist mit Hündinnen und Rüden zu leben, rate ich davon immer ab. Wesentlich entspannter lebt es sich mit gleichgeschlechtlichen Tieren, zumindest bei den Cavalieren.
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Die Verantwortung für das was mir passiert haben immer nur die anderen ? So kommen wohl viele durchs Leben!
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Stubenreinheit Nicht mal Sprüche klopfen können diverse Dumpfbacken. Auch in einer fortschrittlichen und modernen Welt gibt es Entwicklungsphasen, selbst die Menschenbabys tragen noch Windeln und sitzen nicht auf dem WC. Wer sowas nicht überblicken kann, versorgt besser keine Kinder und keine Hunde, und hält sich vor allem mit Rat und Tat zurück.
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Vor jedem Umdenken steht das Denken! Das war ja nicht Jahrzehnte verboten, und wenn Menschen aus welchen Gründen auch immer nicht laut denken wollten, hätten sie immer noch die Wahl gehabt, es für sich und eigenes Tun leise zu betreiben! Das ist nun mal zum eigenen Nachteil aber zum Vorteil für den Hund. Um den geht es doch! Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es. Bertrand Russell Informationen waren immer genügend vorhanden, es gab immer Menschen, die sich öffentlich auseinandergesetzt haben und Nachteile geschluckt haben... Hier ist nichts Neues passiert, es war nur noch "niemals so dick angestrichen" Wer andere schlecht machen muss, um selbst besser dazustehen, beweist damit anschaulich, dass in seinem eigenen Leben einiges verkehrt läuft. Ernst Ferstl Vielleicht beginnt ja auch mal Frühjahrsputz in den Menschenköpfen! Eine faire Chance für jeden Hund! Einfach so geschieht gar nichts.
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Information = Aufklärung ./. Verunsicherung? Elke, genial schon von der Themenüberschrift her! Ich bin nicht der Apothekertyp wenn es um Infos geht, 3mal täglich 5 Tropfen aus einer bestimmten Flasche reichen mir nicht aus! Wenn man weiß, dass man kaum etwas weiß, so geht es mir immer, möchte man doch alle möglichen Quellen nutzen, um den Zustand zu verbessern. Hätte ich mich nicht mit Pyometra beschäftigt, hätte ich wohl eine meiner Hündinnen verloren, etwas mehr zu wissen von den unangenehmen Dingen kann Nutzen haben. Ich mag auch den Zustand der heilen Welt um zu verschnaufen von der Realität, wissend, dass ich ihr nicht entkommen kann, ihr nur trotzen kann, wenn ich sie zur Kenntnis nehme und mich um sie kümmere hat sie mich bald wieder. Verunsichert bin ich nur, wenn ich lese, dass mich etwas zu verunsichern hat, dann wende ich mich vom Sachverhalt ab und frage mich warum um alles in der Welt ich mich um den Sachverhalt wohl nicht kümmern soll!
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Was wäre ein Welpe ohne seine 5 Minuten Welpenwahnsinn, wahrscheinlich eine Schlaftablette. Für mich gehört das einfach zur Entwicklung dazu. So ausgelassen und unkoordiniert kann Hund nie wieder sein in der weiteren Entwicklung. Ich habe diese Zeit immer sehr amüsiert genossen. Gute Socken lagen so, dass Welpe nicht an sie heran kam, schlechte Socken wurden zusammengeknotet, damit man sie tüchtig um die Ohren hauen konnte. Wenn man schon Einzelkämpfer ohne Geschwister wurde, muss Ersatz geschaffen werden.
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Als ich vor Jahrzehnten noch ein unbedarfter Hundehalter war, habe ich meinen Basset/Beaglemischling auch an der Kaufhalle festgebunden. Fand der gar nicht nett von mir und hat gewinselt, bis ihm ein netter Mensch das Halsband geöffnet hat, und er kam in die Halle geflitzt und hat gejodelt als er mich endlich gefunden hatte. Peinliche Angelegenheit. Später haben wir uns geeinigt, er muß nicht mit mir einkaufen und ich muss nicht an seinen Grashalmen riechen.
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Das Kontaktliegen ist eine wichtige Sozialübung.(Rudel und Herdentiere) Es beruhigt nach einem Spiel und bestätigt das Rudelbewusstsein durch Geruch. Nicht zu vergessen, die wohlige Körperwärme. All das signalisiert sozialen Frieden. Auch bei Pferden und Rindern kann man das beobachten. Menschen, die Einzelhunde haben, können das Kontaktliegen auch immer wieder mal mit ihrem Tier genießen! Allerdings soll der Hund es freiwillig machen.
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Satzfragmente, die man immer wieder hört, liest... ob sie stimmen? Ob der, der sie benutzt weiß was er da spricht? Was ist beste Abstammung, was bedeutet Top Vererber? Was passiert, damit ein Hund so top vererben kann? Ich möchte immer noch instinktsichere Zuchttiere, wo die dann wohnen , ob ich 3 Stunden fahre oder sie per Spaziergang erreiche, ist mir total egal, auch das Gerede, ich weiß ja warum ich etwas will und etwas anderes nicht. Das erkläre ich auch gern meinen Welpeninteressenten und jemand, der Zucht ganz anders versteht, wird das auch erklären.
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Jeder erzieht wie er eben Erziehung versteht , weder anti- noch autoritär, dafür Liebe, Konsequenz, Verstehen und Verantwortung für ein Lebewesen, das anders ist als ein Mensch, Klarheit... ist angezeigt. Wenn man diese wenigen Pfeiler beachtet, sollte es keine unüberwindbaren Probleme geben im Zusammenleben. Ich konnte nie große Andersartigkeit bei der Integration von großen oder kleinen Rassen in unserem Leben feststellen. Die Andersartigkeit lag wenn, bei mir! Mir war klar, dass ein Großer später eine ganz andere Kraft im Kiefer hat als ein Kleiner, dass er Menschen umwerfen kann beim Anspringen... da war ich dann ganz bewusst konsequent zu meiner Konsequenz
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Den Wunsch kann ich vollkommen verstehen, vom eigenen Hund Welpen zu haben, diese zu umsorgen, aufzuziehen und wenn möglich auch noch zu behalten, wer kann sich das eigentlich nicht wünschen? Nur wünschen und Wünsche erfüllen sind dann zwei Paar Schuhe! Eine Hündin funktioniert dann doch etwas anders als eine Menschenfrau. Wenn ein Mensch ohne Kinder bleiben muss und ein Kinderwunsch da war, leidet er. Eine Hündin lebt dann ihr unbeschwertes Leben bis zur nächsten Läufigkeit weiter. Hirngespinste des Menschen stehen bei den Märchen meist Schmiere und dagegen kann man nur immer wieder ein Stück Realität entgegen setzen. Verhindern kann man es nicht, dass außerhalb von Zuchten Babys entstehen. Züchter werden aus Züchtersicht argumentieren, Tierschützer aus ihrer Sichtweise, sie sind ja auch gegen Zuchten... Es ist immer gut, mit den Menschen über ihr Wunschdenken zu sprechen ganz ohne Vorverurteilung, damit sie sich über ihren ersten Wunschgedanken hinaus weiter auseinandersetzen.
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Ähnliche Gedanken haben wir hier ja schon öfter durchgespielt. Menschen sind mit Pfefferspray unterwegs, andere mit Klappmessern. Ich kann nur immer hoffen, dass eventuelle Situationen dadurch nicht noch verschlimmert werden! Viel besser für alle Beteiligten wäre, wenn Menschen, die sich nicht um ihre Hunde kümmern wollen keine hätten! Solche Menschen haben auch nicht viel Kommunikationsmöglichkeiten unter der Mütze... Ich kann nur allen hier wünschen, dass sie weitsichtig vorher die Kurve kratzen können! Ansonsten wird man aus der Situation heraus mit etwas Glück richtig handeln, hoffe ich jedenfalls!
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Wer auf Lügen abfährt und sich Vorteile davon verspricht, braucht keine Inserate dafür, der macht das öfter und in vielen Lebenssituationen, entweder bemerkt man es gleich oder später, wenn man es merken will. Mir fällt auf, dass sich die Zeiten ändern, auch die, die über Inserate in Zeitungen die unglaublichsten Geschichten verbreiteten schalten nun die größten Inserate in eben diesen Zeitungen, vielleicht sah ich es ja die ganze Zeit richtig, dass ein Inserat nichts über Züchterqualität aussagt. Wenn sich jemand für einen Cavalierwelpen für 300 Euro interessiert, muss er sehr vorsichtig sein, und ganz viel erfragen und sich belegen lassen. Andererseits wenn dieser Welpe für 900 Euro angeboten werden würde, wäre er noch der gleiche mit der gleichen Vorgeschichte... deshalb Augen auf beim Hundekauf.
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Je fester man mit beiden Beinen im Leben steht, desto schwieriger ist es, in den Himmel gehoben zu werden. (Christoph Platen)
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Weil ich diesen speziellen Welpen nicht kenne, bleibe ich nur allgemein in meiner Aussage. Kommt euer Hund schon allein auf das Sofa oder setzt ihr ihn rauf? Bei mir waren Welpen nur auf dem Sofa, wenn ich dabei war. Wenn ein Welpe schläft, und ich will ihn hochnehmen, spreche ich ihn vorher an, egal wie zart ein Mensch gebaut ist, wenn er sich unverhofft über einen Welpen beugt, muss der ja Laut geben, weil er Angst haben muss, der Berg stürzt ab. Natürlich sollte das Sofa vor allem den Menschen vorbehalten sein, aber wenn ich meinen Hund darauf liegen lasse, schiebe ich ihn nicht weg, dann schläft mein Kleiner aus und ich sitze nicht gerade dort wo er schläft. Ich würde auch nicht freundlich sein, wenn ich schlafe und ein Kran packt mich um. Knurren ist ein Teil der Sprache eines Hundes und ihr müsst herausfinden, was sagt mir nun der Kleine mit diesen Lauten, denn Knurren kann ganz verschieden klingen. Der Welpe redet mit euch, vielleicht voller Unmut, vielleicht auch voller Übermut. Kommt der Kleine auf euren Schoß, ganz von allein? Dann könnt ihr ihm wohlige Berührungen angedeihen lassen und mit ihm aufstehen, vielleicht erschreckt ihn ja die Perspektive vom Arm aus. Manche Welpen sind dreist und brauchen länger bis sie Grenzen erkennen und akzeptieren, aber mir ist noch kein Welpe begegnet, der meine Stellung haben wollte.
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Ich schließe da meine Diplomatie in den Panzerschrank und sage sowas ist verantwortungslos der Rasse gegenüber und irgendwie auch bescheuert sich selbst gegenüber.
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Ich komme bei diesen und auch einigen anderen Diskussionen immer nur zum gleichen Schluss, im Interesse der Hunde sollten manche Menschen darauf verzichten sich ihnen anzutun. Alle anderen würden Probleme dieser Art möglichst gar nicht aufkommen lassen, weil sie Rücksicht auch auf andere Hunde und deren Menschen nehmen würden und nicht ständig sich in den Mittelpunkt stellen müssten. Ein Hund ist nun mal ein Hund und ich hoffe sehr, dass paar Hände voll Menschen das nicht ändern können, weil sie nicht damit klar kommen, dass Hunde anders sind als Menschen.
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Ganz am Rande erwähnt, ich fand die Gesetze der Natur schon immer besser als die von Menschen gemachten, Menschen haben immer Wege gefunden, sie teilweise auszuhebeln, sie hatten viele Erfolge damit, aber sie haben auch immer eine Unersättlichkeit. Nur was nutzen kurzzeitige große Erfolge wenn die Natur kommt und sagt Schluss damit, der Bogen ist überspannt. Dann rödelt der Mensch noch ein wenig rum und wenn es gar nicht mehr geht, sagt er, das habe ich alles nicht gewusst und macht das Gegenteil vom vorhergehenden. Habe ich mir nicht ausgedacht, nur beobachtet. Es hat immer Menschen gegeben, die nicht mit der Masse mit gelaufen sind, die waren auch nicht still, aber Keiner wollte ihre Meinung hören oder lesen. Ich verklemme mir zu sagen, was ihnen noch so alles passierte.
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Mich entsetzt nie der, der eine Realität beschreibt, sondern die Realität an sich! Was heißt denn überhaupt jemanden zu lieben, einen Hund zu lieben? Ich kann Liebe nur am Tun der Akteure messen. Da messe ich natürlich immer aus meiner Sicht, denn nur mit mir und meinem Tun kann ich Vergleiche ziehen. Nicht alles, was unter dem Deckmantel von Liebe passiert ist Liebe, zumindest nicht für den auf den sie sich richten soll. Glücklicherweise sind ja Menschen mit einem Gehirn ausgestattet, das sie auch benutzen dürfen, leider gibt es keinerlei Vorgaben dafür dass Gute "Erfindungen" nur für gute Zwecke einzusetzen sind. Die Geschichte hat das schon bewiesen. Ich kann die Hundezucht von einst nicht mehr mit der von heute vergleichen. Wo bitte nehme ich den ganzen Adel her, der den Züchtern von heute die vielen Hunde abnimmt? Habe mich wie immer gewundert über "Züchter ein Beruf, Hobbyzüchter, Vermehrer.." Schlag mich tot Wörter sind das inzwischen. Ich möchte mal einen Züchter erleben, der sagt, ich bin kein Hobbyzüchter, ich verdiene mit Zucht mein Geld. Wer einen getroffen hat, her damit per PN das interessiert mich sehr. Vorsicht mit "Vermehrer" wenn ich mir Argumente suche finde ich sie für jeden, der Hunde vermehrt. Keine Frage, die Rassehunde leben in unserer Welt. Wie verschieden Menschen ihnen aber ihr Leben hier einrichten, kann man gut im Forum erlesen, wenn man will. Außer Frage steht für mich, dass Züchter Wissen erwerben müssen, auch dass sie bereit sind von erfahrenen Praktikern zu lernen. Lernen heißt aber für mich nicht kritiklos alles nachzumachen. Ich würde immer Praxis mit Theorie prüfen und meinen Weg finden. Für mich ist nach wie vor erste Priorität, dass ein Rassehund sich fortpflanzen kann. Ohne TA. Das gehört aus meiner Sicht zur Gesundheit. Aber ich habe eine bescheidene Sicht von Zucht.
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So ist das richtig! Jeder Hund ist ein anderer und muss individuell betrachtet werden. Schlimm für Hunde sind die Menschen die vor lauter Hundeerfahrung diesen Gedanken nicht mehr nachgehen!
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Meiner Meinung nach ist das keine Frage der Jahreszahlen sondern eine Frage der Agilität, der geistigen und körperlichen Verfassung der einzelnen Menschen. Sowie es bei Fahranfängern eine Frage der Übung und der geistigen Reife ist. Wer schon immer Egoist in Hochform war, wird das auch im Alter bleiben, andere werden Verantwortungsbewusstsein haben und sagen ist wohl besser, wenn ich neben dem Fahrer sitze. Ich kenne alte Fahrer, die fahren nicht mehr in die Stadt, aber noch in ihrem ländlichen Umfeld... ich bin froh, dass ich nicht entscheiden muss, der darf und der darf nicht mehr! Und wie war das, Rente mit 67, irgendwie müssen die Alten doch zur Arbeit kommen, hat ja nicht jeder Dienstwagen mit Fahrer.
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Ich mache mir über Menschen und ihr oft unergründliches Verhalten nur noch Gedanken, wenn es Sinn macht. Macht es in solchen Fällen nicht, weil ich nicht weiß, wer hinter so einer Mail steckt. Nichts ist so kostbar wie Lebenszeit und dafür ist mir meine schlicht zu schade.
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Ein schwieriges Thema, das Menschen wohl auch auf sehr unterschiedliche Weise angehen werden. Ich meine, dass Trauer keine Erkrankung ist, sie ist eine Reaktion auf einen Verlust, den wir erleiden. Damit müssen wir uns beschäftigen um nicht krank zu werden( Schlafstörung, Verdauungsprobleme...) Wie lange so ein Auseinandersetzungsprozess dauert, wird sehr unterschiedlich sein, wenn Menschen keine anderen Menschen haben, mit denen sie über ihre Trauer sprechen können, gehen sie vielleicht in Trauergruppen... so stelle ich mir Trauerbewältigung vor. Irgendwann erreicht man den Punkt, da ist man wieder beim sonnigen Leben angekommen und dennoch darf man zwischendurch trauern.
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Bitte hier nicht aus dem Gedächtnis streichen, dass der menschliche Geschmack Hunden schon viel Leid zugefügt hat!
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Nun, ich meine kennen und lesen reicht da nicht aus. Züchter sollten beim Lesen dieser massiven Informationen mal Bestandsaufnahme machen und sich fragen, wo stehe ich eigentlich. Was sagt die Dame über viele verschiedene Bereiche wo sehe ich denn da die Rasse, die ich züchte? Wo sehe ich mich als Züchter und die Verantwortung, die ich übernehme, wenn ich züchten will? Will ich weiterhin das Inzuchtgespenst vertreten oder lerne ich endlich mal etwas über mögliche Zuchtformen und über meine eigene Verantwortung als Züchter sie zu benutzen? Schaden abwenden kann man nur, wenn man weiß, wie Schaden entsteht! Soweit darf es gar nicht kommen! Je mehr und je öfter ich lese, je mehr Fragen tun sich mir auf, und ich meine, dafür ist die Seite geschrieben worden, sie fordert die Auseinandersetzung. Die fachliche Auseinandersetzung, mit dem, was ich da mache. Keiner zwingt einen Menschen, Hunde, Katzen ... zu züchten.
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Mir wäre es lieber, wenn es dazu gar nicht käme, darum bin ich um Aufklärung bemüht. Natürlich macht das nicht beliebt. Beliebter wird man, wenn man die Menschen gewähren lässt, zumindest solange, bis deren Unverstand für einen selbst zur Gefahr wird. Es kann eben nicht jeder einen Hund halten! Es kann eben nicht jeder einen großen Hund halten! Es kann auch nicht jeder einen Hund retten! Ich wäre ja schon froh, wenn das jeder Züchter und jeder Tierschützer verinnerlicht hätte und danach seine Vermittlung ausrichtet. Ich käme nie auf die Idee zu fragen, kannst du nicht diesen oder jenen Hund nehmen! Genau das ist oft der Anfang vom Ende! Bitte denkt mal darüber nach, wie oft einem sowas begegnet von Menschen, die es ja gut meinen... Hier gibt es auch freilaufende Bauernhunde, die ja meist auch den größeren Arten angehören, sie verhalten sich aber wie normale Hunde. Von Angriffen habe ich noch nichts mitbekommen. Es gibt paar Schäferhunde und paar Jack Russel, die nicht ganz "gesund" ticken, die ihre Feindschaften besonders hart pflegen, aber die Menschen wissen das und nehmen dann ihre Schwerenöter an die Leine. Habe ich früher mit meiner Kessy auch so gehalten, wenn sie sich ganz klein machte. Dafür hat doch ein Hund seinen Menschen!
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Die meisten meiner Hunde schätzen Fernsehen nicht sehr, sie müssen immer dazwischen "reden" sie halten gar nichts von Tierbesetzungen. Unsere Dana schaut bestimmte Filme sehr interessiert bis zum Schluss, ihr Lieblingsfilm scheint "Das singende klingende Bäumchen" zu sein. Bei eventueller Werbung dazwischen bricht sie zusammen geht der Film weiter, setzt sie sich sofort wieder in Position, es macht mir Spaß, sie dabei zu beobachten.
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Meine Kessy war aber so eine Hündin, sie ist schon seit Jahren tot, aber so ein Elend vergisst man nicht, zumal Gewitter und Silvester sich ja wiederholen. Damals hatte ich das Buch vom TTouch noch nicht. Ich habe nur die Möglichkeit gehabt aus meinem Gefühl heraus zu handeln und zu schauen, was mein Handeln bei Kessy bewirkte. Ich warf ihr meinen Mantel über in ihrer dunklen Ecke, die sie aufgesucht hatte und in der sie zitterte. Ich stopfte den Mantel unter ihr fest und meine Hündin wurde immer ruhiger. Warum das so passierte wusste ich nicht, aber es war mir damals auch völlig egal, es half! .....
Sie sollten nicht das Wesentliche im Forum verdrängen unsere Hunde den Umgang mit ihnen. Dies ist eines der wenigen Foren mit Zielen, an dem Niveau sollten wir festhalten! Nichts gegen Spaß drumherum, die Dosierung macht es!
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Soll das nun das Sommerloch füllen? Ich leugne ja nicht, dass Menschen mindestens so viele Verhaltenstherapien brauchen, wie sie für Hunde einfordern, aber alles kann ich auch nicht glauben.
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ZUSATZ: ICH GEBE AUS VEREINSRECHTLICHEN GRÜNDEN KEINE WELPEN AN Züchter AUS EINEM DISSIDENZVEREIN AB. Dies las ich gerade eben wieder auf einer Züchterseite. Nun muss aber mal wirklich die Frage gestattet sein, habe ich mich zu viel mit Genetikbüchern beschäftigt oder warum kann ich keinen Hund von einem VDH-Züchter kaufen?
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Elke, ich habe schon bemerkt, dass du ein sehr bescheidener Mensch bist und nicht immer in das Rampenlicht strebst, meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt, dass ich auf so veranlagte Menschen genaue Blicke legen muss, weil sie viel zu sagen haben, was meinen Denkapparat wieder und wieder anregt. Die "Gedanken-Seite" füllt sich immer mehr, und was du so alles an Forenerfahrungen gesammelt hast, finde ich schon fast "göttlich" beobachtet, ich hoffe noch an vielen deiner Gedanken teilhaben zu dürfen.